Mit der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) führt die Europäische Union einen einheitlichen Rechtsrahmen für Krypto-Assets in allen Mitgliedstaaten ein. Für Banken, Finanzinstitute, Fintechs und Krypto-native Unternehmen ist das ein grundlegender Wandel. MiCAR schafft Rechtssicherheit, bringt aber auch neue Pflichten mit sich, die Geschäftsmodelle, Governance-Strukturen und Markteintrittsstrategien direkt betreffen. Wer mit Digital Assets arbeitet, muss über die Schlagzeilen hinaus verstehen, wie die Regulierung in der Praxis greift.
MiCAR deckt ein breites Feld ab: die Emission von Krypto-Assets, Stablecoins, Verwahrung, Handelsplattformen und zugehörige Dienstleister. Kernthemen sind Lizenzpflichten, Governance, Kapitalanforderungen, Transparenzpflichten und laufende Compliance. Für Führungskräfte liegt die Herausforderung darin, den Rechtstext nicht nur zu verstehen, sondern die Anforderungen in operative und strategische Entscheidungen zu übersetzen, die nachhaltiges Wachstum in Europa tragen.
Ein deutschsprachiges Executive-Programm
Um diesen Übergang zu unterstützen, bietet die EBS Executive School ein eigenes Executive-Weiterbildungsprogramm mit Schwerpunkt auf MiCAR an. Das Programm findet auf Deutsch und vor Ort auf dem EBS-Campus in Oestrich-Winkel statt. Es richtet sich an Fachleute, die ein strukturiertes, praxisnahes Verständnis von MiCAR brauchen, mit klarem Blick auf die konkreten Folgen für Banken, Finanzdienstleister und Digital-Asset-Unternehmen in Europa.
Mit der vollständigen Anwendbarkeit von MiCAR wird regulatorisches Verständnis zunehmend zum strategischen Vorteil. Unternehmen, die früh in die Weiterbildung ihrer Führungskräfte investieren, gestalten regelkonforme Angebote leichter, treten Aufsichtsbehörden sicherer gegenüber und bauen tragfähige Geschäftsmodelle im neuen europäischen Rahmen auf. Ein deutschsprachiges Präsenzprogramm an der EBS bietet Entscheidern den passenden Rahmen für Klarheit, Tiefe und direkten Austausch zur MiCAR-Umsetzung in der Praxis.
Dozenten und Mitwirkende
Die EBS Executive School führt das Programm in Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei HEUKING durch. Die Vorlesungen halten erfahrene Praktiker und Wissenschaftler mit Praxiserfahrung in MiCAR, Digital Assets und Kapitalmärkten:
- Dr. Felix Bekemeier, Head of Digital Securities / Deputy Director Digital Assets, Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG
- Dr. Dr. Johannes Blassl, Partner, Bank- und Kapitalmarktrecht, Heuking Kühn Lüer Wojtek
- Svenja Brinkmann, Senior Associate, Heuking Kühn Lüer Wojtek
- Christoph Hock, Head of Tokenisation and Digital Assets, Union Asset Management Holding AG
- Benjamin Schaub, Geschäftsführender Gesellschafter, intas.tech GmbH
- Prof. Dr. Ulrich Segna, Lehrstuhl für Zivil-, Handels- und Wirtschaftsrecht
Über die EBS Executive School: Die EBS Executive School ist die Executive-Education-Einheit der EBS Universität für Wirtschaft und Recht mit deutschsprachigen, praxisnahen Programmen für Entscheider. Das MiCAR-Programm findet vor Ort auf dem EBS-Campus in Oestrich-Winkel statt.
Über HEUKING: Die Beteiligung von HEUKING ergänzt die juristische Praxistiefe und bildet die aktuellen Erwartungen der Aufsicht und die Marktpraxis zur MiCAR-Umsetzung in Deutschland und Europa ab.
Fragen zum Programm?
Wenn Sie Fragen zum Programm haben, wenden Sie sich bitte an Dr. André Hollstein (Leiter der EBS Executive School).
E-Mail: [email protected]
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