Blockstories

Blockstories ist ein Verlag aus Berlin, dessen eigene Zeile lautet: "Strategic insights on digital assets. Built for institutions." Geschrieben wird für die Leute in Banken, bei Asset Managern und in der Marktinfrastruktur, die entscheiden müssen, was ihr Haus mit tokenisierten Werten, Stablecoins und den Regeln dazu macht. Über die eigene Arbeitswoche sagt Blockstories: "Every week, we talk to the executives, regulators, and builders shaping digital assets."

Wer die Texte selbst lesen will, findet das ganze Archiv im Research-Bereich von Blockstories, geordnet nach Artikeln, Interviews, Analysen, Reports und Briefings. Die Woche tragen zwei Newsletter: donnerstags das Institutional Briefing, freitags das Crypto Briefing, beide kostenlos. Blockstories beschreibt sie mit "Read by 15,000+ professionals across the world."

Was Blockstories veröffentlicht

Blockstories trennt die Ausgaben nach dem Publikum, für das sie geschrieben sind. Das Institutional Briefing verfolgt, was Banken, Asset Manager und Aufseher tun. Zuletzt ging es um die ersten echten Kundentransaktionen mit tokenisierten Einlagen bei großen britischen Banken und um eine Abwicklung von Lloyds mit Visa in USDC über ein Wochenende. Das Crypto Briefing verfolgt den nativen Markt: Zulassungen von Börsen, Änderungen an Protokollen, die MiCA-Überprüfung. Jedes Briefing nennt die zitierten Fachleute mit ihrem Haus, was bei einem kostenlosen Newsletter selten ist.

Neben den Briefings stehen vier weitere Formate. Artikel berichten über einzelne Vorgänge. Interviews laufen mit namentlich genannten Führungskräften, darunter WisdomTree über die SEC-Ausnahme für Fonds im Dauerbetrieb und der Figure-Mitgründer über Aktien auf der Blockchain. Analysen nehmen sich eine Marktfrage vor, etwa die Verschiebungen beim größten DeFi-Lending-Protokoll. Reports haben 18 bis 58 Seiten; den Jahresauftakt schrieb Blockstories selbst und sammelte darin 25 Experteneinschätzungen zu Tokenisierung, digitalem Geld, Asset Management, Regulierung und Infrastruktur.

Der Banking Tracker: welche Bank in Europa was macht

Der Teil von Blockstories, den kein Newsletter ersetzt, ist der Banking Tracker: eine wöchentlich aktualisierte Matrix darüber, was große europäische Banken in fünf Feldern betreiben, nämlich Verwahrung, Handel, Stablecoins, tokenisierte Einlagen und Tokenisierung. Jede Zelle hat einen von drei Zuständen. Live heißt, der Dienst hat die aufsichtliche Erlaubnis und Kunden kommen heran, auch wenn der Vertrieb auf ausgewählte institutionelle Segmente beschränkt ist. Pilot heißt, das Vorhaben ist angekündigt, läuft in einer Sandbox oder ist eine Partnerschaft mit festem Startpfad. Der dritte Zustand ist: keine Aktivität gefunden.

Blockstories legt die eigene Quellenregel offen: Jeder öffentliche Datenpunkt wird vor der Veröffentlichung gegen mindestens zwei unabhängige Quellen geprüft, Grundlage sind Veröffentlichungen der Banken, Eingaben bei Aufsichtsbehörden, Pressemitteilungen von Partnern und Berichte etablierter Fachmedien. Einträge mit einem Vogel-Symbol stammen aus eigenen Gesprächen mit Bankvertretern, Partnern und Aufsehern und stehen öffentlich nicht zur Verfügung. Beendete Projekte verlassen die Übersicht und wandern in die Zeitleiste des jeweiligen Bankprofils, die Matrix zeigt also den heutigen Stand und keine Summe der Vergangenheit. Banken auf der Liste dürfen Korrekturen einreichen, geprüft wird nach dem gleichen Maßstab.

Zwei weitere Datensätze stehen daneben. Eine Report-Bibliothek führt 172 Reports von 133 Herausgebern in 16 Kategorien, jeweils mit einer kurzen Einordnung von Blockstories, warum sich die Lektüre lohnt. Ein MiCA-Register-Tracker verfolgt, wer welche Erlaubnis unter der europäischen MiCA-Verordnung hält.

Blockstories Horizon: die Veranstaltungsreihe

Blockstories veranstaltet selbst, unter dem Namen Blockstories Horizon, nach eigener Beschreibung "Europe's largest institutional event series on digital assets". Eine Reihe wandert über acht Wochen durch Europa und verbindet vier Formate. Blockstories fährt drei Reihen im Jahr in jeweils vier Städten, mit rund 800 Gästen und acht Partnern pro Reihe.

Die Formate unterscheiden sich nach Raumgröße und danach, was im Raum passiert. Ein Summit bringt 100 bis 130 Entscheider aus Banken, Asset Management und Marktinfrastruktur zusammen, mit acht Keynote-Thesen von je sieben Minuten, Fragen aus dem Publikum und einem Empfang danach. Ein Dinner setzt 34 Leute an einen Tisch, die Sitzordnung mischt traditionelle Finanzwelt, DeFi und Regulierung, und zwischen den Gängen stellt sich jeder Gast selbst vor. Ein Webinar erreicht 200 und mehr Praktiker mit drei bis vier Fallbeispielen. Ein Workshop dauert 60 Minuten, wird von einem Praktiker geleitet und geht Architekturen und Betriebsfragen durch. Hinein kommt man nur auf Einladung oder nach Freigabe, nach einem Grundsatz, den Blockstories als Qualität vor Menge beschreibt.

Zur Herbstreihe 2026 gehören ein Summit in Frankfurt und einer in London, also genau die beiden Städte, in denen ein großer Teil der europäischen Arbeit an diesem Thema stattfindet. Frühere Reihen hatten Summits in Frankfurt, London und Zürich und ein Dinner in Paris. Auf der Bühne stehen die Betriebsfragen und nicht die Schlagzeilen: Tokenisierung von Fonds, Privatheit auf der Blockchain, Verwahrung der nächsten Generation, Stablecoin-Konsortien, Onchain-Vaults und Treasury auf der Blockchain.

Wer hinter Blockstories steht

Die Gesellschaft ist die Blockstories UG (haftungsbeschränkt), Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 251395 B. Maximilian Vargas ist Geschäftsführer und steht im Impressum als redaktionell verantwortlich. Die Briefings zeichnet er als Gründer und Geschäftsführer mit.

Zwei Research-Leads tragen die Wochenarbeit mit ihm. Louis Tellier ist Lead Institutional Research und schreibt am Institutional Briefing mit; The Big Whale führt ihn in dieser Rolle (auf Englisch). Fiodar Yuzhyk ist Lead Crypto Research und schreibt am Crypto Briefing mit. Namentliche Zeichnung gehört zum Auftritt von Blockstories: Leser sehen, wer den Text geschrieben hat und welche Praktiker darin zitiert sind.

Was macht Blockstories?

Blockstories veröffentlicht Research, Interviews und Marktdaten zu Digital Assets für Finanzinstitute und veranstaltet die Reihe Blockstories Horizon in europäischen Städten. Die Texte stehen im Research-Bereich als Artikel, Interviews, Analysen, Reports und Briefings. Die Datenarbeit ist der Banking Tracker zu europäischen Banken, eine Report-Bibliothek mit 172 Reports von 133 Herausgebern und ein MiCA-Register-Tracker. Die zwei Briefings pro Woche sind kostenlos, die Bezahlstufe Blockstories Intel öffnet den vollen Datensatz mit ausführlichen Aktivitätsprotokollen.

Wo kann man das Research von Blockstories lesen?

Der Research-Bereich liegt unter https://www.blockstories.io/research und enthält das ganze Archiv. Er ist in fünf Inhaltstypen geteilt, und jeder Text nennt seinen Autor und die darin zitierten Praktiker. Die Newsletter kommen getrennt davon: donnerstags das Institutional Briefing, freitags das Crypto Briefing, beide kostenlos nach einer Anmeldung, die nach der E-Mail-Adresse fragt und freiwillig nach Rolle, Haus und Ort.

Ist Blockstories ein deutscher Verlag?

Ja. Die Blockstories UG (haftungsbeschränkt) ist in Berlin eingetragen, und das Impressum folgt § 5 TMG. Geschrieben wird auf Englisch, und das Thema ist europäisch und global; deshalb läuft die Veranstaltungsreihe in Frankfurt, London, Zürich, Paris und Barcelona und nicht nur in Deutschland. Für den deutschen Markt selbst steht die Einordnung auf der Seite zu Digital Assets in Deutschland.

Wie ordnet der Banking Tracker eine Bank ein?

Jede Bank bekommt je Feld einen Zustand: live, Pilot oder keine gefundene Aktivität. Live heißt, der Dienst hat die aufsichtliche Erlaubnis und Kunden kommen heran. Pilot heißt, das Vorhaben ist öffentlich angekündigt, läuft in einer Sandbox oder ist eine Partnerschaft mit festem Startpfad. Betreibt eine Bank in einem Feld mehrere Vorhaben, zeigt der Tracker das am weitesten gediehene als Hauptmarkierung und zählt die übrigen in einem Abzeichen daneben. Die Reihenfolge dafür lautet bei Blockstories: live, dann live aus eigener Recherche, dann Pilot, dann Pilot aus eigener Recherche.

Blockstories und Finance Loop

Finance Loop und Blockstories arbeiten am gleichen Thema von zwei Seiten. Blockstories schreibt auf, was Banken und Asset Manager in Europa mit Digital Assets tun, und Finance Loop bringt die Leute, die das tun, bei seinen Events in Frankfurt und anderen deutschen Städten in einen Raum. Wer als Mitglied donnerstags das Institutional Briefing liest, trifft die darin zitierten Praktiker beim nächsten Meetup.

Finance Loop bietet zu diesem Feld eigene Reports und die Seiten zu institutionellen Krypto-Anlagen und zu Digital Assets in Frankfurt. Blockstories veranstaltet einen Summit seiner Horizon-Reihe in Frankfurt, also in der Stadt, in der Finance Loop die meisten eigenen Events hält.

Finance Loop ist ein Experten-Netzwerk und will neue Technologien im Finanzwesen voranbringen, wie KI, Tokenisierung, Stablecoins und DeFi. Finance Loop hilft seinen Mitgliedern, Fähigkeiten und persönliche Netzwerke in diesen Feldern aufzubauen: Investment & digitale Vermögenswerte, Payments & digitales Geld, Digitale Infrastruktur & Souveränität und Risk & Compliance.

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