Payments & digitales Geld
Eine Überweisung, die in zehn Sekunden ankommt, eine Zahlung über die Grenze und Geld, das auf einem Ledger liegt. Fünfzehn Antworten zu Echtzeitüberweisungen, Clearing, Wero, dem digitalen Euro, Stablecoins und tokenisierten Einlagen.
Die EZB in Frankfurt bereitet den digitalen Euro vor, und die Bundesbank, ebenfalls in Frankfurt, bindet deutsche Banken an die Zahlungsdienste T2 und TIPS des Eurosystems an.
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Was sind Instant Payments?
Eine Echtzeitüberweisung (Instant Payment) erreicht das Empfängerkonto in zehn Sekunden, rund um die Uhr. Was die Instant-Payment-Verordnung verlangt. -
Wie funktionieren Auslandszahlungen?
Grenzüberschreitende Zahlungen laufen meist über Korrespondenzbanken und SWIFT. So funktioniert eine Auslandsüberweisung, und das sind die G20-Ziele. -
Clearing und Settlement: Was ist der Unterschied?
Clearing und Settlement: Das Clearing klärt, wer was schuldet, das Settlement bewegt Geld oder Wertpapiere. So wickeln T2 und T2S in Euro ab. -
Was ist ein Clearinghaus?
Ein Clearinghaus gleicht Zahlungs- und Wertpapieraufträge ab. Als zentrale Gegenpartei (CCP) wird es Käufer jedes Verkäufers, geregelt durch EMIR. -
Was ist Wero?
Wero ist die Wallet der European Payments Initiative für Echtzeitzahlungen von Konto zu Konto. Wie Wero funktioniert, wo es läuft, und der digitale Euro. -
Was ist der digitale Euro?
Der digitale Euro ist geplantes digitales Bargeld der EZB. Funktion, Zeitplan bis 2029, Gesetzentwurf und Datenschutz, einfach erklärt. -
Was ist CBDC?
CBDC ist digitales Zentralbankgeld für alle (Retail) oder nur für Banken (Wholesale). Definition der BIZ, Beispiele in Europa, digitaler Euro und Helvetia. -
Stablecoin vs CBDC: Was ist der Unterschied?
Stablecoin vs CBDC: Ein Stablecoin ist ein privater Krypto-Token, CBDC Geld der Zentralbank. Emittent, Anspruch, Recht und Zinsen im Vergleich. -
Was sind Stablecoins?
Stablecoins sind Krypto-Assets mit festem Wert in einer Währung. Im EU-Recht heißen sie E-Geld-Token oder vermögenswertreferenzierte Token nach MiCA. -
Womit sind Stablecoins gedeckt?
Stablecoin-Deckung erklärt: US-Staatsanleihen, Repos und Bankeinlagen als Reserve, die 30-%-Regel der MiCA sowie Aufsicht durch BaFin, FMA und FINMA. -
Wofür werden Stablecoins genutzt?
Stablecoin-Anwendungen: B2B-Zahlungen ins Ausland, Settlement tokenisierter Wertpapiere und Kryptohandel, mit Zahlen von EZB und IWF und Regeln in DACH. -
Was sind Stablecoin-Emittenten?
Stablecoin-Emittenten in der EU: wer E-Geld-Token ausgeben darf, das ESMA-Register, wie Emittenten Geld verdienen und was BaFin, FMA und FINMA verlangen. -
Was sind tokenisierte Einlagen?
Tokenisierte Einlagen sind Bankeinlagen auf einem Distributed Ledger. Sie bleiben Einlagen, mit Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Einleger und Bank. -
Tokenisierte Einlagen vs. Stablecoins: Was ist der Unterschied?
Tokenisierte Einlagen sind Bankeinlagen auf einem Ledger mit Einlagensicherung, Stablecoins Token mit Reserve. So unterscheiden sie sich im EU-Recht. -
Was ist Tokenisierung im Zahlungsverkehr?
Tokenisierung im Zahlungsverkehr ersetzt die Kartennummer (PAN) durch einen Token, der nur für einen Zweck gilt. So arbeiten EMV-Token und PCI DSS.
Einstieg
Digitales Geld kommt von drei Arten von Emittenten: von der Zentralbank mit dem digitalen Euro, von Geschäftsbanken mit tokenisierten Einlagen und von privaten Unternehmen mit Stablecoins. Die Antwort zu Stablecoin-Reserven zeigt, was hinter einem Token steht, die zu tokenisierten Einlagen, was Bankkunden schützt.