Payments Berlin
Payments in Berlin umfasst Unternehmen, die kontobasierte Dienste und Software für die Verarbeitung von Kartenzahlungen entwickeln. Ihre Systeme verbinden Kunden-Apps und Händlerkassen mit den Finanzinstituten, die das Geld abwickeln. Dabei geht es um Auslösung und Bestätigung einer Zahlung sowie um betriebliche Abläufe bei einer fehlgeschlagenen Übertragung oder einer Rückzahlungsanfrage.
Eine Zahlungsplattform kann Technik bereitstellen oder mit einem regulierten Institut zusammenarbeiten, das den Finanzdienst erbringt. Aufsicht durch die BaFin und Erlaubnispflichten hängen von den Tätigkeiten der einzelnen Anbieter ab. Diese Rollen erklären, weshalb App-Betrieb, Verarbeitung von Anweisungen und das Halten von Kundengeldern nicht dieselben Verantwortlichkeiten mit sich bringen.
Die BaFin-Lizenz hinter einer Berliner Zahlungsfirma
Eine Zahlungsfirma in Berlin braucht dieselbe Lizenz wie eine in Frankfurt oder München. § 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes verlangt eine schriftliche Erlaubnis der BaFin, bevor eine Firma aus Deutschland Zahlungsdienste anbietet, und die BaFin hat in Berlin keine Niederlassung: Anträge und Aufsicht laufen über Bonn und Frankfurt. Eine Banking-as-a-Service-Plattform wie Solaris hält eine Vollbanklizenz, weil sie Konten und Karten für ihre Geschäftskunden selbst ausgibt; die leichtere Lizenz als Zahlungsinstitut reicht dafür nicht. Seit Januar 2025 haben Zahlungs- und E-Geld-Institute außerdem direkte Pflichten nach dem Digital Operational Resilience Act der EU für ihr IT-Risikomanagement, für ein Berliner Start-up genauso wie für eine Frankfurter Bank.
Echtzeitüberweisung und Wero im Berliner Markt
Seit der Verordnung (EU) 2024/886 muss ein deutscher Zahlungsdienstleister, der SEPA-Überweisungen anbietet, auch eine Echtzeitvariante anbieten, gutgeschrieben innerhalb von zehn Sekunden. Wero, die Wallet der bankeigenen European Payments Initiative, läuft auf dieser Echtzeitschiene und zählt schon mehr als 43 Millionen registrierte Nutzer in Belgien, Frankreich und Deutschland. Berliner Neobanken und Payment-Apps kämpfen um denselben Moment an der Kasse wie Wero, und deshalb muss ein Berliner Fintech neben Kartenzahlungen auch Echtzeitüberweisung und Wallet-Zahlungen unterstützen.
Karten- und Onlinezahlungen in Berlin
Die E-Commerce-Wurzeln Berlins zeigen sich in den Payment-Infrastrukturfirmen ebenso wie in den Banken. Ein Händler, der in Berlin Kartenzahlungen abwickelt, arbeitet meist mit einem Acquirer oder einer Payment-Orchestration-Schicht, die Transaktionen über mehrere Anbieter leitet, um Kosten und Ausfälle zu senken; mehrere Berliner Start-ups bauten ihr Geschäft auf diesem Modell, nachdem sie im Onlinehandel der Stadt angefangen hatten. Berliner Anbieter für grenzüberschreitende Zahlungen bedienen Händler, die aus einer deutschen Gesellschaft in andere EU-Märkte verkaufen, über dieselben SEPA- und Echtzeitschienen, die jeder Bank im Land offenstehen. Eine Orchestrierungsplattform prüft außerdem jede Transaktion auf Betrug, und die BaFin erwartet von einem Berliner Start-up dieselben Kontrollen gegen Geldwäsche wie von einer Bank. Wie Lizenz und Regelwerk bundesweit funktionieren, steht unter Zahlungsverkehr in Deutschland.
Kommende Payments-Events in Berlin
Finance Loop und Payments in Berlin
Finance Loop entstand in Frankfurt und veranstaltet Events auch in Berlin. Dort ist es der Treffpunkt für Menschen, die Zahlungsverkehr bauen und beaufsichtigen: Entwickler und Compliance-Fachleute der Banking-as-a-Service-Plattformen und Neobanken der Stadt, dazu Banker und IT-Fachleute aus der Finanzbranche. Finance Loop verbindet die Finance-, IT- und KI-Communities in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Finance Loop ist Partner der Digital Euro Association, des Frankfurter Thinktanks hinter der Digital Euro Conference, auf der Vertreter von Banken, Zentralbanken und Payment-Fintechs über Echtzeitzahlungen und den digitalen Euro sprechen. Verwandte Seiten: Zahlungsverkehr in Deutschland, Zahlungsverkehr in Frankfurt, Fintech in Berlin und Zahlungsverkehr in Europa.
Braucht eine Berliner Zahlungsfirma eine BaFin-Lizenz?
Ja, § 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes verlangt eine Erlaubnis der BaFin, bevor eine Firma aus Deutschland Zahlungsdienste anbietet, und für Berlin gibt es keine eigene Regel oder Ausnahme. Wer eigene Konten und Karten ausgibt, wie Solaris, braucht eine Vollbanklizenz; die Lizenz als Zahlungsinstitut genügt dann nicht.
Payments in Berlin und Finance Loop
Finance Loop bietet mit dem Network Member einen kostenlosen Einstieg in die Mitgliedschaft; die Berliner Termine stehen unter Networking in Berlin. Partner erreichen Leute aus dem Zahlungsverkehr mit Meetup-Sponsoring, Webinar-Sponsoring oder dem Partnerprogramm; die Seite Fintech-Marketing vergleicht die Formate.
Finance Loop ist ein Experten-Netzwerk, das die institutionelle Nutzung neuer Technologien im Finanzwesen fördert, wie KI, digitale Zahlungen sowie Cloud- und Blockchain-Lösungen. Finance Loop hilft seinen Mitgliedern, Fähigkeiten und persönliche Netzwerke in diesen Feldern aufzubauen: Investment & digitale Vermögenswerte, Zahlungsverkehr & digitales Geld, Digitale Infrastruktur & Souveränität und Risiko & Compliance.
Finance Loop verbindet die Finance-, IT- und KI-Communities in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit Events in Frankfurt, München, Berlin und Hamburg. Wer in Berlin am Zahlungsverkehr arbeitet, trifft Fachleute aus demselben Feld bei den Events von Finance Loop.